Keltican forte – starker Auftritt auch im Web?

Keltican forte – starker Auftritt auch im Web?

Die Trommsdorff GmbH & Co. KG wirbt derzeit über das Onmeda-Themenspecial „Rückenschmerzen & Nervenregeneration“ für Keltican forte. Das apothekenexklusive Produkt ist speziell auf die diätetische Behandlung von Wirbelsäulen-Syndromen, Neuralgien und Polyneuropathien abgestimmt.

Das Gesundheitsspecial ist Onmeda-typisch übersichtlich gestaltet und verlinkt recht klickfreudig auf die Produkt-Website www.rueckeninformation.de, die dem URL www.keltican.de entspricht.

Keltican bei Onmeda

Keltican bei Onmeda: hier ist noch alles stimmig

Keltican-Kapsel führt Usability ad absurdum

Nach Weiterleitung über einen der zahlreich vorhandenen Backlinks im Onmeda-Themenspecial (Banner, Sponsored Logo, Advertorial etc.) gelangt der User auf die Startseite von Keltican forte. Als „rückenfreundliche“ Informationsseite im Internet stellt sich die Produktseite dem Besucher vor. Aber ist sie gleichzeitig auch eine „userfreundliche“?

Kurz gesagt: Die Usability wurde hier ein wenig auf den Arm genommen. Verspielt wird unser geliebter Mauszeiger beim Betreten der Produktseite nämlich zur Keltican-Kapsel. „Knuffig, ein nettes Gimmick“ – könnte man fast meinen, wären wir nicht bereits im 24. Jahr nach Gründung des World Wide Web. Unten links zeigt sich die Seite zwar Best-Ager-freundlich, bietet drei Schriftgrößen zur Auswahl an. Klickbar sind die Schriftgrößen allerdings erst bei korrekter Positionierung des Kapsel-Mauszeigers.

Vermutlich soll diese Darstellung die Key-Message von Keltican („1×1 täglich“) visualisieren. Den deutlichen Usability-Einbruch via Cursor hätte man sich indes sparen können. Die Idee einer Visualisierung ist ja grundsätzlich gut, aber ausgerechnet über den Mauszeiger? Für ältere Netznutzer sollte Trommsdorff vielleicht vorher ein „Nukleotid-Cursor-Klicktraining“ anbieten.

Aber Spaß beiseite, eine schöne Abbildung der Kapsel im Website-Header und ein dort zusätzlich platzierter Hinweis „1×1 täglich“ hätten den Anspruch an die Key-Message besser erfüllt. Die erwähnte Kernbotschaft – prominent im Banner auf Onmeda – sucht man auf der Produkt-Website derweil vergebens.

Schön, schöner… ach nee!

Die transparente Kapsel selbst ist nicht zwingend ansehnlich und darüber hinaus nur pixelig freigestellt. Persönlich empfehle ich meinen Kunden immer, die Applikationsformen ihrer Produkte von einem erfahrenen Food-Fotografen ablichten zu lassen. Ein Vorgehen, das sich bewährt hat. Hochwertige Bilder sprechen an, können Anzeigen aufwerten und die Weiterverwendung erhöhen (z.B. durch Apotheken und Printmedien).

Die Themenfotos der Startseite sind durchweg pixelig. Das kann z.B. durch eine Autokonvertierungsfunktion des CMS passieren. Auf jeden Fall entspricht die geringe Qualität nicht der Größe: 30-40kb sind für kleine Grafiken bereits recht stattlich. Auch auf den Unterseiten zeigt sich ein interessantes Bild: Da heißt ein Foto schon mal SEO-unfreundlich „2c3f831d7d.jpg“. Es ist außerdem klein und grob aufgelöst – die zugehörige Datei ist aber 1,75MB (!)  groß, schier unglaublich. Die Folge sind lange Ladezeiten. Das gleiche Foto-Visual findet sich auch bei Onmeda, allerdings dort sinnvoller bezeichnet und nur rund 4kb groß.

Alles nichts SEO?

Der allgemeine Content der Website ist durchaus informativ. Multimedial könnte man allerdings noch eine Schippe drauf legen, wie z.B. Videos ausgewählter Rückenübungen oder einen “interaktiven Rückentrainer”. Auch Testimonials aus Physiotherapie und Sportmedizin bieten interessante Ansatzpunkte für zusätzlichen Content. Der Bereich Serviceforum kann mit Broschüren-Downloads (Cover-Abbildungen wären schön) und hilfreichen Links aufwarten. Die gelungene aktuelle Aktion “Start frei für die Gartensaison” (Keltican forte Gartenset) ist leider nicht dabei. Und ein Bestellservice der Printerzeugnisse würde hier das Angebot noch prima abrunden.

Mit nur 720 monatlichen Suchanfragen aus Deutschland ist „Rückeninformation“ sicherlich kein Traffic-Monster. Immerhin ist die Keltican-Website Toptreffer unter diesem Suchbegriff bei Google. Das Search Item „Keltican forte“ kommt allerdings auf stolze 8.100 Suchanfragen, „Keltican“ allein sogar auf 14.800! Stellt sich die Frage, warum denn über „Rückeninformation“ kommuniziert wird. Den möglichen Ansatz, einen produktneutralen, themenrelevanten URL zu nutzen, kann ich prinzipiell gut nachvollziehen. Aber 720 Anfragen erscheinen mir vor diesem Hintergrund „ein wenig zu wenig“. Die Unterseiten sind für den Anspruch einer global relevanten Rückeninformation außerdem derzeit noch zu kurz. Andererseits gibt es den ´Rücken-Fokus´ bereits seit 2010 für Keltican forte

Das Thema SEO wurde für rueckeninformation.de und seine Unterseiten generell ausgespart. Weder Seiten, Texte noch Grafiken wurden mit Metainformationen bzw. SEO-Keywords/Tags ausgestattet. Diese basale Suchmaschinenoptimierung sollte man im digitalen Healthcare-Marketing heutzutage eigentlich immer durchführen. Die Realität sieht jedoch, so wie in diesem Fall, oftmals anders aus.

rueckenlexikon keltican

Das kleine Rückenlexikon – leider nur via Mouse-Over verfügbar

Lexikon nur per Mouse-over

Das „kleine Rückenlexikon“ auf rueckeninformation.de bietet Begriffsdefinitionen per Mouse-over an. Diese Funktion kennt leider nicht jeder User. Ein kurzer Hinweis hilft dann auch nicht viel. Die Begriffe sind unterstrichen und muten wie Weblinks an. Klickt man direkt darauf, erscheint das Mouse-over-Feld natürlich nicht mehr. Usability bedeutet, dass der Nutzer durch die unterstützende Gestaltung intuitiv korrekt handeln kann. Hier leider Fehlanzeige, eine ausgeschriebene Information der einzelnen Lexikon-Einträge wäre einfacher – und würde auch Google etwas mehr begeistern.

Fazit: Das Onmeda-Themenspecial für Keltican ist stimmig und durchaus geeignet, relevanten Traffic auf die Produkt-Website zu leiten. Die Website selbst hat grundsätzlich Potenzial, präsentiert sich in punkto Grafik und SEO nur leider zu lieblos. Gekaufter Traffic ist völlig okay, Onpage-Optimierung aber auf Dauer kosteneffizienter. Neuer (Multimedia-) Content würde die Seite für Besucher noch attraktiver machen. Eine spezifische PR-Beratung ist in diesem Fall empfehlenswert. Für die Generierung von Sales nach dem Themenspecial wäre eine separate Landing-Page, z.B. mit Video, Option zur Broschürenanforderung und Apothekensuche effektiver.

Update Juli 2013: Das Produktmanagement bei Trommsdorff hat reagiert und die Usability der Seite – durch Entfernen des Kapselcursors – verbessert. Leider lässt sich das Rückenlexikon nun nicht mehr bedienen, da der Mouse-Over direkt mitentfernt wurde.

Update 2015: Die Website, die nun als “Trommsdorff Rückenschule” für Keltican forte steht, wurde komplett relauncht. Alle von mir angemerkten Defizite wurden behoben. Aktuell präsentiert sich die Seite in einem modernen Look, die Usability ist besser durchdacht, das Design ist responsiv und das Informations- und Serviceangebot wurde nochmal sinnvoll erweitert. Das Rückenlexikon wurde ebenfalls umgebaut. Und beratende Experten gibt es jetzt übrigens auch.

Healthcare Marketing: Jahrbuch 2013 vermittelt kompaktes Wissen und aktuelle Trends

Healthcare Marketing: Jahrbuch 2013 vermittelt kompaktes Wissen und aktuelle Trends

Zum siebten Mal ist nun bereits das “Jahrbuch Healthcare Marketing” im Hamburger New Business Verlag erschienen. Das Standardwerk für Pharma-Produktmanager, Marketing-Entscheider und Berater stellt die aktuellen Trends im Healthcare-Marketing vor.

Die Ausgabe 2013 reflektiert wieder den deutschen Gesundheitsmarkt. Gezeigt wird, wie Pharma- und Medizintechnikunternehmen, Großhandel und Kliniken in diesem erfolgreich bestehen können. Die 54 Autoren – Werbestrategen, Marktforscher und Marketing-Entscheider – berichten in fünf Kapiteln von den neuen Entwicklungen im Medienbereich. Und sie erläutern anhand von Fallbeispielen, wie Healthcare-Kommunikation erfolgreich gestaltet werden kann.

Neben klassischer Print-, TV- und Dialogkommunikation richtet die diesjährige Ausgabe auch wieder verstärkt den Blick auf digitale Lösungen. Im Fokus stehen dabei die Themen Health 2.0, Medical Education und der E-Patient sowie das Potenzial digitaler Kommunikationskampagnen im Healthcare-Bereich.

Jahrbuch Healthcare Marketing 2013

Jahrbuch Healthcare Marketing 2013

Abgerundet wird das umfangreiche Jahrbuch durch Agentur- und Dienstleisterporträts aus dem Pharma-Marketing sowie relevante Adressen, Branchen-Termine und ein Stichwortregister.

Das Jahrbuch Healthcare Marketing 2013 ist im Buchhandel (ISBN 978-3-936182-42-2) und direkt beim New Business Verlag erhältlich: http://www.healthcaremarketing.eu/jahrbuch/

 

Mit der Kraft des WWW: Sanofi mit „Solubitrat uro“ bei Onmeda

Mit der Kraft des WWW: Sanofi mit „Solubitrat uro“ bei Onmeda

Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, bzw. Winthrop Arzneimittel GmbH, wirbt derzeit auf Onmeda für den Heumann Blasen- und Nierentee Solubitrat uro. Verlinkt wird von einem flashanimierten Tandem-Ad im Onmeda-Gesundheitsspecial „Blasenentzündung“. Landing-Page für alle Klickfreunde ist www.blasen-nieren-tee.de – ein URL, der sicherlich auch Google behagt!

Beim Tandem-Ad fällt auf, dass die Animation nur einfach abläuft. Ein Aufmerksamkeitsnachteil ist, durch die Gestaltung mit großem Packshot und rotem Störer, aber nicht zu erwarten. Persönlich finde ich dieses Vorgehen, ganz im Sinne der User Experience, auch angenehmer.

Die Landing-Page www.blasen-nieren-tee.de ist einfach und klar strukturiert. Sie klärt den User umfassend über die Wirkung und Produkteigenschaften des Arzneitees auf. Des Weiteren bietet die Seite Mehrwerte wie Hintergrundinformationen zu den enthaltenen Arzneipflanzen (Goldrutenkraut und Birkenblätter), einen Ratgeber sowie zusätzliche Tipps zum Thema Blasenentzündung. Dass der Heumann-Packshot auf jeder der sieben Unterseiten von „Produktinformationen“ zu sehen ist, ist konsequent, visuell aber auch ermüdend. Ansprechender sind indes Tipps und Ratgeber gestaltet.

Unten stehend setzt die Seite auf sinnvolle Verlinkungen zu weiteren Heumann-Tees und eine Apothekensuche. Letztere ist ebenfalls wertvoll. Bei meinem letzten Arbeitgeber habe ich diese auch für die Corporate Website und die Produktunterseiten eingeführt und hierbei hohe Nutzungsraten gesehen.

Eine zusätzliche, ebenfalls von mir in der Vergangenheit bereits erfolgreich angewandte, Option ist die Verlinkung auf die Google-Produktsuche. Diese stellt eine effektive Alternative zu Einzelkooperationen mit Versandapotheken dar. Denn nicht jedes Unternehmen möchte das Risiko eingehen, von Präsenzapotheken (trotz angebotener Postleitzahl-Suche) für eine Kooperation mit Versandapos abgewatscht zu werden. So überlässt man es praktischerweise dem Google-Wettbewerb der (Versand-) Apotheker.

Fazit: Das vorgestellte Online-Marketing-Konzept des Frankfurter Gesundheitsunternehmens besticht durch ein professionelles Setup mit Content-Mehrwert. Über den Erfolg entscheiden wie so oft natürlich letztlich die Zahlen.

 

Ganz schön gelenkig! Orthoexpert wirbt auf Feierabend.de

Ganz schön gelenkig! Orthoexpert wirbt auf Feierabend.de

Mit über acht Millionen Visits jährlich ist Feierabend.de Deutschlands führende Community für die Zielgruppe 50plus. Rund 170.000 Mitglieder zählt die Gemeinde des Best-Ager-Portals. Grund genug auch für Gesundheitsunternehmen, auf der IVW geprüften Website zu werben. So gesehen beispielsweise im Themenspecial „Gelenke“: Die Weber & Weber GmbH & Co. KG sponsert derzeit diesen Bereich und bewirbt seine ergänzende bilanzierte Diät „Gelenknahrung Pro Hyaluron“ aus dem Markenportfolio von „Orthoexpert“.

Das apothekenexklusive Produkt beinhaltet neben Hyaluronsäure noch Mikronährstoffe wie z. B. Kollagenhydrolysat, Glucosamin und Chondroitin. Es steht damit im Wettbewerb mit Produkten wie u. a. Arthrose-Marktführer dona, Orthomol Arthro plus oder Doppelherz system. Als Werbemittel werden in dem Themenspecial zwei statische Displays ausgespielt – ein zentriertes Fullsize-Banner sowie ein Skyscraper, das in der rechten Spalte steht. Der paid content und das Bildmaterial auf der Start- sowie den Unterseiten des Specials generieren sich vor allem aus den Inhalten der Landing-Page www.starke-gelenke.de

Orthoexpert-Werbedisplays auf Feierabend.de

Das Layout der Landing-Page ist am dreispaltigen Standard-Template von www.orthoexpert.de orientiert. Das kann man mögen – oder auch nicht; inhaltlich ist die Seite zumindest ausführlich gestaltet und enthält neben der Beschreibung verschiedener Krankheitsbilder (EBD macht´s möglich) auch Serviceinformationen wie bspw. einen Gelenk-Trainingsplan. Gut ist außerdem die zweistufige Schriftgrößenfunktion.

Landing-Page: www.starke-gelenke.de

Fazit: Ein strategisch sinnvolles Themensponsoring auf Feierabend.de, das in der Umsetzung keine Fragezeichen aufkommen lässt. Ausrufzeichen sucht man allerdings auch vergeblich. Wie eigentlich immer, stellt sich auch hier die taktische Frage nach dem Schließen des Sales-Zyklus. Der Kauf ist nun mal nur am POS in der Präsenzapotheke ODER online möglich. In diesem Fall hat sich Weber & Weber gegen ein Co-Marketing mit einer Versandapotheke entschieden. Und das ist mit Blick auf den Markt wohl auch noch besser so.

Monitoring-Tool für Healthcare-Kommunikation: VIRA indiziert das Social Web

Monitoring-Tool für Healthcare-Kommunikation: VIRA indiziert das Social Web

Die Agentur Publicis Healthware aus Düsseldorf und die Redaktion der Fachzeitschrift Healthcare Marketing (New Business Verlag, Hamburg) haben gemeinsam den Social-Media-Index VIRA gestartet.

Der neue Index gewichtet Unternehmen, Arzneimittel, Kliniken und wissenschaftliche Einrichtungen hinsichtlich Sichtbarkeit (Visibility), Interaktion (Interaction), Relevanz (Relevance) und Aufmerksamkeit (Awareness) im deutschsprachigen Web. Untersucht werden dabei Corporate- und Produkt-Sites, Social Media und Patientenportale. Die monatlich bei Healthcare Marketing (Print und Web) erscheinende Analyse enthält ein Top-20-Gesamtranking und jeweils eine Top-5-Übersicht über ein spezielles Segment (z.B. “Top 5 Medizintechnik-Unternehmen“).

 

VIRA-Gesamtranking Nr. 2 (08/2012)

Wie der Index entsteht, d.h. wie konkret gewichtet wird, bleibt leider offen. So heißt es bei Publicis: „Eine Vielzahl an Indikatoren“ fließe in die Bewertung ein und werde anschließend „nach Relevanz der Plattform“ gewichtet. Aha! Des Weiteren schreibt man in der VIRA-Analyse August 2012: „Um die verschreibungspflichtigen Medikamente mit ihren Werberestriktionen den Unternehmen und OTC-Produkten gleichzustellen, werden Aktivitäten und Sichtbarkeit in Medikamentenforen wie Sanego & Co. im VIRA stärker gewichtet.“ Oha! Nun denn…

Fazit: Der Social-Media-Zug fährt derzeit an vielen Healthcare-Agenturen vorbei. Erstmals lehnt sich eine Agentur mit einem Akquise-Tool aus der seit Jahren offenen Zugtür und bewirbt ihre Kompetenz im Social-Media-Monitoring. Durch die Kooperation mit Healthcare Marketing ergibt sich zudem eine Win-Win-Situation für beide Beteiligten. Die Zeitschrift orientiert sich mit diesem Service am immer größer werdenden Leserinteresse – die Agentur erhält monatlich kostenfreie PR und positioniert sich nebenbei als relevanter Monitoring-Player. Als inhaltlicher Kritikpunkt bleibt indes festzuhalten, dass die konkreten Such- (Webcrawler) und Analysekriterien (Mitarbeiter) intransparent bleiben.

Migräne: Themensponsoring mit Dolortriptan

Migräne: Themensponsoring mit Dolortriptan

Die Neusser McNeil GmbH & Co. oHG wirbt zurzeit auf Onmeda für Dolortriptan, das rezeptfreie OTC-Produkt mit dem speziellen Migräne-Wirkstoff Almotriptan. Inhalt der Kampagne ist das Sponsoring des Themenspecials „Migräne“ auf dem Gesundheitsportal. Sponsor-Logo und Wallpaper verlinken beide auf die Produkt-Website www.dolortriptan.de. Das Wallpaper beinhaltet den Claim “Schnellste Hilfe bei Migräne“ und veranschaulicht diesen mit einer animierten 30-Minuten-Stoppuhr.

 

Onmeda selbst bietet im Rahmen des Specials, neben Basisinformationen wie Definition, Symptome und Diagnose, noch ein erläuterndes Migräne-Video sowie Selbsthilfe-Tipps. Die Dolortriptan-Produktseite bietet ebenfalls Basisinformationen zu Migräne an und stellt die Vorteile des Produktes, wie schneller Wirkungseintritt und lang anhaltende Wirkung, heraus. Zusätzlich kann man sich z.B. noch ein Migräne-Tagebuch runterladen oder den aktuellen Werbespot anschauen. Ein Bereich für Fachkreise ist noch nicht verfügbar – aber angekündigt.

Insgesamt ist die Produkt-Website gut gelungen. Persönlich wundert mich allerdings, dass die Schrift recht klein ist. Und eine Schriftgrößen-Funktion sucht man vergeblich. Migräne-Patienten wird das nicht erfreuen. Einzelne Layout-Elemente wie bspw. Produktlogo und Menübuttons hätten zudem etwas mehr Schärfe verdient. Die gleichen Probleme hat übrigens auch DolorminDE.

Corporate Video mal anders: Boehringer Ingelheim verleiht Flüüügel

Corporate Video mal anders: Boehringer Ingelheim verleiht Flüüügel

„An idea needs legs, an idea needs to flyyy“, sagt Ray Cokes, das ehemalige Gesicht von MTV UK und aktuell neuer Head of Marketing bei Boehringer Ingelheim, wenn es nach YouTube ginge. Er meint Marketing 2.0, jenseits von Facebook und Twitter, und führt den User im aktuellen Corporate Video von Boehringer Ingelheim durch deren Top-Secret-Entwicklungslabor. Das Besondere: Die BI-Mitarbeiter (vornehmlich leicht bekleidete Ladys) sind fleißig damit beschäftigt, Ara-Papageien die Aussprache des Firmennamens beizubringen. Und wenn Murphy´s Law zuschlägt und das auf Nachfrage mal nicht klappt wie geplant, wird der Papagei auch gerne mal direkt aussortiert. Tja, dumm gelaufen.

Das völlig überzeichnete Video, das bereits seit Ende September 2011 bei YouTube zu sehen ist, macht Spaß – und erfreut sich auch allgemein großer Beliebtheit. Immerhin 280.000 Views und rund 1.500 positive Bewertungen (ggü. nur 30 negativen) konnte der Clip bisher erzielen. Ob diese Werte durch Fake Fans generiert wurden, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden.

Mit der Wahl von Ray Cokes verpflichtete die Produktionsfirma einen Charakter, der bestens in das Setting passt. Dynamik und Selbstironie – das passt wie die Faust aufs Auge, wenn gleichzeitig der Name des 54 Jahre alten Briten fällt.

Dass nicht nur die Aras den Firmennamen bald fehlerfrei aussprechen können, sondern auch die User, ist sehr wahrscheinlich. Awareness und Recall sind garantiert. Ob der Clip zur internationalen, positiven Imagebildung beiträgt, ist fraglich. Aber vielleicht sehen wir dieses Ziel ja bald realisiert in einem Sequel des Videos!?

„Ein Klick gute Laune“ – Lemocin will Fotos sehen!

„Ein Klick gute Laune“ – Lemocin will Fotos sehen!

Voltaren, Lamisil, Fenistil … ähh, Lemocin, anyone? Lange Zeit war es ruhig um die Lutschtabletten aus dem Hause Novartis Consumer Health GmbH. Nun denn, es ist ja auch ein saisonales Produkt. Neuerdings werben die Münchner zum Winter-Entry schon mal auf dem Gesundheitsportal Imedo (und entsprechend auf GesünderNET) für das Mund- und Rachentherapeutikum – das übrigens auch als „Forte“-Version und Gurgellösung verfügbar ist. Das nur der Vollständigkeit halber.

 

Lemocin-Wallpaper bei Imedo

 

Zentrum aller werblichen Online-Aktivität für Lemocin ist bei Imedo ein Wallpaper. Animiert ist darauf die Interaktion zwischen „Papa“, der aufgrund von Halsschmerzen Stubenarrest bekommen hat, und „der kleinen blonden Tochter“, deren nähere Namensgebung im Dunkeln bleibt. Zum Glück gibt es Lemocin forte; mit den Lutschtabletten ist Papa schnell wieder fit. „Papa“ kommt übrigens etwas „prospanig“ daher.

 

Lemocin-Website

 

Das Wallpaper verlinkt auf die Produktseite www.lemocin.de, auf der weitergehende Informationen zu Halsschmerzen und zu der Drei-Produkt-Reihe zu finden sind. Klickfreudige User gelangen außerdem direkt von der Startseite zum Lemocin-Fotowettbewerb für Familien. Novartis sucht darin, gemeinsam mit Testimonial Dana Schweiger, die witzigsten Familienfotos Deutschlands. Uploaden kann man direkt auf der Wettbewerbsseite, bei Facebook oder bei OBI. Okay, Letzteres ist gelogen, obwohl die Baumarkt-Fachberater (das sind die, die immer gerade fünf Gänge weiter stehen) sicherlich erfreut über ein bisschen Abwechslung wären. „Schraube locker“ mal anders!

 

Lemocin-Familienalbum

 

Nichtsdestotrotz scheint das User-Involvement gut anzulaufen. Und einige lustige Shots sind auch dabei. Also ruhig mal reinklicken: www.lemocin-familienalbum.de – zu gewinnen gibt es ein professionelles Family-Fotoshooting und „Familienhandtücher“.

“Sex sells” – www.malecancer.org mit Awareness-Video

“Sex sells” – www.malecancer.org mit Awareness-Video

Von Hodenkrebs sind insbesondere Männer der Altersgruppe < 40 betroffen.  In Deutschland erkranken jährlich rund 4.000 Männer an der Tumorentität, die in frühem Stadium oft erfolgreich behandelt werden kann. Wie beim Brustkrebs kann auch der Hodenkrebs durch Ertasten des Gewebes auf Größenzunahme und Knotenbildung entdeckt werden. Ein regelmäßiger Selbst-Check ist daher wichtig. Um über das (korrekte) Abtasten zu informieren, hat die Male Cancer Awareness Campaign (MCAC) nun ein Video mit dem Dessous-Model Rhian Sugden produziert, das bei YouTube bereits Klick Nr. 1.000.000 feierte.

“Alle guten Dinge sind…?!” – Aspirin-Sozialpreis 2012

“Alle guten Dinge sind…?!” – Aspirin-Sozialpreis 2012

Bereits zum dritten Mal wird in 2012 der “Aspirin Sozialpreis” vergeben. Insgesamt 35.000 Euro warten auf die Gewinner des Preises, der soziales Engagement im Gesundheitsbereich auszeichnet. Die Bewerbungsphase wurde jetzt eröffnet.

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Erstmals wird der Sozialpreis auch in Social Media präsent sein. Die Dialogkommunikation findet bei Facebook statt.  Ab Dezember 2011 können User über die eingereichten Projekte abstimmen. Die projektbetreuende Agentur ist Ketchum Pleon.

 

Nagelpilz: TV-Spot für Loceryl

Nagelpilz: TV-Spot für Loceryl

Vor wenigen Wochen hat die Galderma Laboratorium GmbH aus Düsseldorf den Sprung ins TV gewagt. Mit einem 30-Sekünder wird die Zielgruppe Frauen 40+ für das Thema Nagelpilz sensibilisiert. Die 7-Tage-Depot-Wirkung des Nagellacks Loceryl, ein wichtiger USP, wurde bereits seit Produktausbringung kommuniziert. Neu ist jetzt die Positionierung “Wochenlack” bei der L´Oreal-Tochter, mit der man dem Marktführer Ciclopoli ggf. weitere Marktanteile streitig machen wird.

Bestandteile des Clips sind:

a) Der Experte (Erfolgsbeispiele wie Dr. Best und Alpecin geben diesem Ansatz recht),

b) Die 3D-Animation (unterstreicht die neue Positionierung inhaltlich) und

c) Der Loceryl-Packshot (in neuem Design) sowie ein pointierter Abschluss mit dem Claim-Störer.
 

Ein kurzer emotionaler Einstieg vor dem Experten-Statement, z.B. über eine typische Anwendersituation (zwei Frauen kommen in der Sportumkleide auf das Thema Nagelpilz zu sprechen), hätte dem Spot sicherlich noch gut getan. Der Fokus auf die wissenschaftlich-faktische Perspektive ist im limitierten Zeitfenster eines 30-Sekünders und als TV-Auftakt aber nachvollziehbar.

Insgesamt zeichnet der Spot ein stimmiges Gesamtbild, das bei entsprechenden TV-Spendings sicherlich signifikanten Einfluss auf Indikations- und Marken-Awareness haben wird.

Bitte eincremen! „Schmerzfrei & beweglich“-Themenspecial flasht

Bitte eincremen! „Schmerzfrei & beweglich“-Themenspecial flasht

Klosterfrau wirbt derzeit, u.a. für die pflanzliche Schmerzsalbe Traumaplant, mit dem Themenspecial „Schmerzfrei & beweglich“ auf www.apotheken-umschau.de

 

Klosterfrau Themen-Special

Klosterfrau Themen-Special bei www.apotheken-umschau.de

Kleine, mit „Anzeige“ überschriebene Werbebuttons unter thematisch passenden Artikeln (z.B. „Knieschmerzen“) und Wallpaper-Displays verlinken auf das Themenspecial, das natürlich ebenfalls redaktionell gestaltet ist. Das Themenspecial beinhaltet die Rubriken „Verspannungen + Muskelschmerzen“, „Wadenkrämpfe“, „Gelenk- und Bewegungsschmerzen“ und „Bewegungs-Tipps“. Zu den Menüpunkten werden jeweils mehrere Artikel angeboten.

Da die Klosterfrau Healthcare Group, wie jede andere Unternehmensgruppe auch, zur Kostenreduktion in Synergien denkt, wurden auch das Chininsulfat-Produkt Limptar N und das pflanzliche Kopfschmerzmittel Euminz in das Special mit aufgenommen.

In den Artikeln werden die Produkte und ihre Anwendungsgebiete umfassend erläutert. Pflichttexte und Gebrauchsinformationen hierzu sind vorhanden. Unter „Bewegungs-Tipps“ werden verschiedene Gymnastikübungen präsentiert – beim Ausdruck als Limptar-N-Übungen identifizierbar. Einleitung und Übungsbeschreibungen werden in diesem Bereich außerdem vorgelesen.

Drei Eckbanner (Wallpapers zu den Produkten) werden in dem Klosterfrau-Themenspecial in Rotation eingespielt. Diese Actionscript-freudigen Produkt-Wallpaper sollen selbstverständlich zum Klick animieren. Und „Animation“ ist auch das Stichwort: Die Banner zeigen sich sehr verspielt.

 

Traumaplant_Mouse-Over

Traumaplant-Banner: Mouse-Over-Effekt

Im Traumaplant-Banner wird der Mauszeiger zur Traumaplant-Salbentube. Die Tube öffnet dann per Mouse-Over über pulsierende Schmerzpunkte am rückseitigen Frauenkörper kleine Fenster mit Zusatzinformationen zu den Anwendungsbereichen.
Das zweite Wallpaper, für das Produkt „zur Verhütung und Behandlung nächtlicher Wadenkrämpfe“ (Testfrage: „Welches Produkt mag das sein?“), spricht über Animation und Fotos Tennis spielende Best-Ager an. Während das Wallpaper des Produktes „zur äußerlichen Anwendung bei leichten und mittelschweren Kopfschmerzen vom Spannungstyp“ (Testfrage 2: Okay, Sie wissen schon…) visuell reduzierter daherkommt. Die Produkt-Banner verlinken auf die jeweilige Produkt-Website, die weitergehende Informationen bereithält. Im Fokus des Themenspecials scheint indes die “Trauma-Beinwell”-Salbe zu stehen.

 

Traumaplant-Produktwebsite

Traumaplant-Produktwebsite

Diese wird übrigens derzeit parallel auch auf anderen Gesundheitsportalen beworben, beispielsweise auf www.netdoktor.de.

Traumaplant-Wallpaper bei Netdoktor

Traumaplant-Wallpaper bei Netdoktor

Fazit: Daumen hoch! Ein gut konzipiertes, voraussichtlich innerhalb von 3-4 Monaten entwickeltes Projekt, das die Produkte modern positioniert und kurzweilig präsentiert. Dem User wird es leicht gemacht, sich zu informieren.

“Alles Usability, oder was?” – QUIRIS Healthcare mit neuem Webauftritt

“Alles Usability, oder was?” – QUIRIS Healthcare mit neuem Webauftritt

Mit einer neuen, klaren Struktur und modernem Design relauncht das Gütersloher Gesundheitsunternehmen QUIRIS Healthcare seine virtuelle Botschaft im World Wide Web. Aufgrund der verbesserten Usability, die durch einen zentralen Slider mit großen Produkt-Packshots erzielt wird, werden Produktinformationen auf www.quiris.de jetzt noch schneller gefunden.

Mit der neuen integrierten QUIRIS Apothekensuche bietet www.quiris.de seinen Besuchern ab sofort einen besonderen Service: Durch Eingabe von Postleitzahl oder Ortsnamen findet die Site über eine zugehörige Datenbankanbindung in Sekundenschnelle alle nahegelegenen Apotheken. Außerdem sind die Rubrik News & Termine sowie der Qualitätsanspruch des Unternehmens auf der Startseite hervorgehoben. Alle weiteren Informationen sind bequem über ein Drop-Down-Menü im Header erreichbar.

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Die QUIRIS-Gesundheitsthemen laden Interessenten zur Hintergrundrecherche und zum Verweilen auf der Seite ein. Auch der Fachbereich der Website erhielt eine Frischzellenkur: Neuer Content, attraktive Layoutelemente und eine Formularfunktion zur Anforderung von Apotheken-Werbematerial machen das Surfen auch für medizinisches Fachpersonal nun kurzweiliger.

Für Journalisten wurde ein eigener Bereich Presse angelegt, der neben dem aktuellen Medienkontakt natürlich auch aktuelle Informationen rund um Unternehmen und Produkte bereit hält.

Onmeda und SDK launchen Healthcare-App

Onmeda und SDK launchen Healthcare-App

Onmeda veröffentlicht in Kooperation mit der Süddeutschen Krankenversicherung a.G. (SDK) – nach eigenen Aussagen – “Deutschlands erste umfassende Gesundheits-Applikation für iPhone und iPad”.

"Gesund&Fit"-App, Quelle: Onmeda.de

"Gesund&Fit"-App, Quelle: Onmeda.de

Die App mit dem Namen “Gesund & Fit” enthält mehr als 800 Artikel zu Krankheiten, Symptomen, Untersuchungen und Behandlungen. Des Weiteren gibt es interaktive Funktionen wie Symptom-Check, Pillenalarm, BMI-Rechner sowie Haus- und Reiseapotheke. Zentrum der App ist ein Körpermodel, das nach manueller Anwahl verschiedene Symptome nach Körperregion ausspielt.

Außerdem sind einige Mitmach-Tools beinhaltet. Die App ist ab sofort im iTunes-Store verfügbar. “Gesund & Fit” wurde von Onmeda entwickelt und wird von der SDK als Partner unterstützt. Die Applikation wurde von dtele!GO programmiert.

Prospan: Kurze Werbegeschichte eines Hustenmedikaments

Prospan: Kurze Werbegeschichte eines Hustenmedikaments

Am 27. Januar 1998 wurde „Prospan“ der Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, das Mittel zur Behandlung von „akuten Katarrhen der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten“, zugelassen. Hauptbestandteil des Produktes ist seither ein Trockenextrakt aus Efeublättern.

Anzeige Prospan 2010 - NAI

Anzeige Prospan 2010 – Neue Apotheken Illustrierte

Lange Zeit warb das Niederdorfelder Unternehmen Engelhard mit einem Frosch für das Efeu-basierte OTC-Präparat. Bis 2004 schnappte sich der Prospan-Frosch im TV-Spot die hustende Fliege aus der Luft.

Luftigen Höhen blieb das Unternehmen auch ab 2005 treu. Der neue Spot zeigte einen Helikopterpiloten, der trotz Husten die Kontrolle über sein Luftfahrzeug – natürlich dank der Wirkung des Hustenliquids – behielt.

„Zurück auf Start!“ dachte man sich einige Jahre später im Regierungsbezirk Darmstadt und ließ in Anlehnung an die guten alten Zeiten einen neuen Brand Avatar für Prospan entwickeln. Seit Ende 2009 kommuniziert ein bebrillter Mann mit Aktentasche den neuen Claim „Pflanzenkraft, die Husten schafft“.

Für die Prospan-Produktlinie aus Husten-Saft, -Liquid, -Brausetabletten, -Tabletten, -Tropfen und -Zäpfchen wird aktuell primär im TV sowie in Printmedien geworben, wie u.a. Bunte, Das Neue Blatt, Freizeit Revue und Neue Apotheken Illustrierte. Claim hier: „Husten? Gewusst wie! Schluss mit Husten. Prospan befreit, ist wirksam und schnell, mit der Kraft des Arznei-Efeus“.

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Die Website www.prospan.de erblickte übrigens im März 2002 erstmals das Licht der Online-Welt. Damals konnte sich der User noch für eine HTML- oder Flash-basierte Version der Website entscheiden. Heute reicht HTML. Leider kommt der Auftritt in Bezug auf Content immer noch recht bieder daher. Der Aufenthalt macht nicht so recht Freude; insbesondere das Bildmaterial ist wenig attraktiv. Die Anzahl der Backlinks (unterschiedliche Domains) ist mit 47 für das Alter der Website überschaubar; auch die Qualität der Links lässt zu wünschen übrig. Der Nachholbedarf im Bereich Online Relations ist offensichtlich.

 

 

Website Prospan

Website Prospan

 

Der Wechsel zum neuen Brand Avatar ist indes gelungen und sollte dem Produkt wieder mehr Spin verleihen. Sofern mit dem Avatar auch weiterhin gespielt wird.

 

„Haaatschi!“ – Das ratiopharm Biowetter-Special

„Haaatschi!“ – Das ratiopharm Biowetter-Special

Auf www.apotheken-umschau.de, www.netdoktor.de und www.onmeda.de wirbt Teva Pharma derzeit für Deutschlands meistverwendete Arzneimittelmarke ratiopharm.  Mit einem stilsicher animierten Superbanner wird über die Startseite der Gesundheitsportale auf das aktuelle Biowetter-Special von ratiopharm verlinkt.

ratiopharm auf www.onmeda.de

ratiopharm-Superbanner auf Onmeda

Zentrum des Specials ist eine flashbasierte Deutschlandkarte, die nach Angabe des Unternehmens täglich aktualisiert wird. Über verschiedene Icons auf den Bundesländern wird dabei das jeweilige Risiko („Mögliche Beschwerden“) plakativ dargestellt. Die Bundesland-spezifischen Informationen sind nach den Rubriken „Biowetter“, „Pollenflug“, „Ozonwerte“ und „UV-Index“ differenziert. In den Rubriken werden, einer gewissen salesorientierten Logik folgend, die zugehörigen ratiopharm-Produkte beworben. Bei „erhöhtem Risiko für Kopfschmerzen“ bspw. IBU-ratiopharm Lysinat, usw.

Das Biowetter-Special führt dabei wiederum auf drei Sub-Specials: Erkältung, Schmerz und Allergie. Insgesamt werden 17 ratiopharm-Produkte beworben. Neben zusätzlichen Servicethemen ist auch eine Apotheken-Suche integriert.

ratiopharm Biowetter-Special

ratiopharm Biowetter-Special


Fazit:

Die Landing-Page http://biowetter.ratiopharm.de mit der thematischen Ausdifferenzierung nach Indikationsclustern ist gelungen und eine effektive Maßnahme zur Awareness-Steigerung mit gleichzeitiger Sales-Assoziierung.

“Ein Indianer kennt keinen Schmerz!” – Marketing-Kommunikation mit dem Image indigener Völker

“Ein Indianer kennt keinen Schmerz!” – Marketing-Kommunikation mit dem Image indigener Völker

Ob Kijimea-Massai, Kytta-Indianer oder Manuia-Maya – gleich mehrere Medizinproduktehersteller spielen in ihrer nationalen Marketing-Kommunikation zurzeit mit dem positiven Image indigener Völker. Schließlich stehen Indianer & Co. für Schlagworte wie Naturverbundenheit, Pflanzenlehre, Medizinmänner, Weisheit und Heilkraft. Fallen Ihnen weitere Aspekte ein? Sicherlich. Diese positiven Konnotationen sollen auf Brand Awareness und Brand Image einzahlen. Wie konsequent dieser Ansatz im Einzelnen verfolgt wird, habe ich mir einmal angeschaut.

 

Fall 1: Umckaloabo

Der Klassiker seit 2005, bei dem man vor der Erstaussprache des Namens erstmal über die korrekte Lautgebung sinnieren muss. Das hat übrigens auch die W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH erkannt und bemerkt augenzwinkernd in den Printanzeigen und auf www.umckaloabo.de: „Unaussprechlich, aber ausgesprochen gut!“ Zurück zum Thema: Key-Visual von Umckaloaba, dessen Name vom Zulu-Begriff für die Kapland-Pelargonie herrührt, sind Zulu-Krieger unter einem Afrikabaum.

Produkt-Website Umckaloabo

Website Umckaloabo

Sowohl Wortherkunft als auch Key-Visual lassen sich demnach auf das Produkt beziehen. Das Key-Visual wird stringent in den Printanzeigen und im Webauftritt eingesetzt. Neben Informationen zur Anwendung und zum Wirkprinzip finden sich auf der Produktwebsite auch einige historische Hintergrundinformationen. Allein im (bereits älteren) 30-Sekünder (TV) wird das Visual nicht genutzt. Kompensatorisch buschtrommelt hier der fiktive Sohnemann den Namen: „Umcka-lo-abo“. Dennoch volle Punktzahl bei Logik und Stringenz.

 

 

 

Die Produkt-Website www.umckaloabo.de besteht seit 2001. In Punkto Share of Voice im Web (sozusagen für das „Indigene Marketing“) ist Umckaloabo im Google Insights-Vergleich unter den hier beschriebenen Produkten führend.

 

Fall 2: Kytta Salbe

Kommen wir zum Indianer. Die Merck Selbstmedikation GmbH aus Darmstadt wirbt mit einem amerikanischen Native für das in der Kytta Salbe enthaltene Beinwellwurzel-Fluidextrakt. Getreu dem Motto „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ steht der Indianer für die Schmerzlinderung, die die Anwendung der pflanzlichen Schmerzsalbe Kytta erzielen soll. Als kurzer Phraseologie-Exkurs sei gesagt, dass die Redensart in Deutschland voraussichtlich nach Bekanntwerden der schmerzvollen Zeremonie des Sonnentanzes der US-Natives entstand. Auch das literarische Werk von Karl May (bspw. durch „Der Schatz im Silbersee”) wird diesen Stereotyp maßgeblich bedingt haben. Der White Mountain Apache Sam Bearpaw steht in TV, Web und Print stringent für die Kytta Salbe. Also ein reales Testimonial – großes Lob!

Website Kytta Salbe

Website Kytta Salbe

Unter www.kytta.de bietet Merck Basisinformationen zu allen Kytta-Produkten, die Landing-Page zur Salbe ist angesichts des aktuellen Werbedrucks hinsichtlich Information und Interaktion aber enttäuschend. Immerhin gibt es auf M – Entdeckermagazin, dem Online-Magazin von Merck, einige interessante Hintergrundinformationen zur Salbe.

Dass die McNeil GmbH „Kytta Salbe“ als Adword-Kombination bei Google bucht, wird die Darmstädter hingegen weniger freuen. Beim Google-Awareness-Vergleich rangiert Kytta, dicht hinter Kijimea, auf Platz 3. Die „Google-Geburt“ für Kytta (relevantes Suchvolumen) war indes bereits in 2005/2006. www.kytta.de existiert seit dem Jahr 2000.

 

Fall 3: Kijimea

Der Rookie in der Kommunikation mit Natives. Und jetzt wird es kompliziert. Was hat ein „Immunpräparat“ mit einer Dosierung von 30 Milliarden Joghurtkulturen (entspricht 3 kg Joghurt) mit den afrikanischen Massai-Kriegern zu tun? Sicherlich wird sich die Dr. Fischer Gesundheitsprodukte GmbH in München dieser Frage zuvor angenommen haben.

Website Kijimea

Website Kijimea

Die Entwicklung von Kijimea, so die Erläuterung auf www.kijimea.de, wurde durch die Beobachtung der Massai forciert. Diese entwickelten durch die Einnahme einer traditionellen fermentierten Milchmischung eine verstärkte Immunabwehr, so die Website. Key-Visual für Kijimea ist deshalb auch das schematische Seitenprofil eines Massai-Kriegers. Auf der Produkt-Website wird dieses noch um das Foto eines Massai mit traditionellem Speer und Schild ergänzt. Letzterer war auch zentral in zwei TV-Spots in 2010. Davor und danach kam man wiederum ohne den Real-Massai aus. Hmm!? In 2009 gab es eine „Mutter ist erkältet – Tochter hat Kijimea aus der Apotheke mitgebracht“-Story, die in einem 30-Sekünder erzählt wurde. Anfang 2010 gab es daraufhin den besagten 25-Sekünder mit dem Massai sowie einen 5-Sekünder als Reminder-Spot zur Bewerbung der Website.

Ende 2010 gab es dann wiederum zwei TV-Spots mit Packshot und reiner Produktinformation – ohne Massai. Auch der prägende Jingle „Kiji-mea“ wurde nur in einem der Spots verwendet. Kontinuität sieht anders aus. Im Google-Vergleich landet Kijimea immerhin auf einem respektablen zweiten Platz. Die Website ist basal realisiert und bietet inhaltlich sowie grafisch noch Luft nach oben.

 

Fall 4: Manuia

In Printmedien und im WWW wirbt die Deutsche Homöopathie-Union seit 2009 für die Manuia Tabletten. Gab es in 2009 noch eine locker-fluffige Manuia-Anzeige mit zwei stilisierten jungen Frauen, so wird die Kommunikation für das Produkt „zur Linderung von innerer Unruhe und Anspannung“ seit 2010 durch das Foto eines Maya-Medizinmanns emotionalisiert. Diese einmalige Kurskorrektur sei verziehen.

Website Manuia

Website Manuia

Eine aktuelle Serie von Advertorials in „Frau im Spiegel“ greift die Historie von Manuia, deren Hauptbestandteil Damiana bereits im präkolumbischen Mittelamerika der Maya Anwendung fand, umfassend auf. Leider gelingt dies auf der Landing Page www.manuia.de überhaupt nicht. Der flashbasierte Webauftritt ist erst nach Tastendruck „F11“ einigermaßen übersichtlich und der Informationsgehalt der PDF-Broschüre, die über einen Störer auf der Startseite verlinkt ist, hätte der eigentlichen Website mehr als gut getan.

Die Inhalte der aktuellen „Frau im Spiegel“- Serie sollte man zudem auch visuell ansprechend auf die Produktseite übertragen. Nichtsdestotrotz ist der Maya-Aufhänger mittlerweile omnipräsent und das einmontierte Foto des Regenwald-Wasserfalls transportiert effektiv die über die Damiana-Pflanze angestrebte Ausgeglichenheit. Im Google-Vergleich bildet Manuia allerdings das Awareness-Schlusslicht. Hier schlummert also noch Potential.

Vergleich via Google Insights

Vergleich via Google Insights

Fazit:

Die Marketing-Kommunikation mit indigenen Völkern ist „IN“ und teilweise bereits stringent und gleichzeitig ansprechend umgesetzt worden. Sofern der Ansatz des Imagetransfers jedoch nicht logisch nachvollziehbar ist, konsequent verfolgt wird und das Image, zusätzlich zur reinen (ggf. „plumpen“) Visualisierung, nicht auch inhaltlich aufgearbeitet wird, wird diese Kommunikation effektlos verpuffen. Hier gilt es, das jeweilige Image genau zu analysieren, in der Tiefe aufzuarbeiten und mit den positiven Aspekten visuell und inhaltlich zu spielen. Zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit, Attraktivität und last but not least zur Absatzförderung.

Bayer goes social again: www.aspirin-sozialpreis.de

Bayer goes social again: www.aspirin-sozialpreis.de

Zum zweiten Mal wird der Aspirin Sozialpreis im Mai 2011 von der Bayer Cares Foundation vergeben. Die Microsite www.aspirin-sozialpreis.de präsentiert die Bewerber und bietet bis zum 17. Januar 2011 die Möglichkeit zur Abstimmung.

Ziel des Aspirin Sozialpreises ist es, Sozialprojekte im Gesundheitsbereich zu fördern und die Awareness für diese Projekte zu erhöhen. Der Aspirin Sozialpreis ist insgesamt mit 35.000 Euro dotiert.

Die Kampagnenseite baut sich – fast schon Aspirin-typisch – über ein Flashmenü auf. Die Counter „Eingereichte Projekte“ und „Bewerbungsfrist“ erzeugen Aktualität. Die Headnavigation verfügt über fünf Punkte, von denen sich die drei wichtigsten unter dem Flash-Header, prominent mit grafischem Eyecatcher, wiederholen. Warum sich deren Reihenfolge im Flashmenü zum Bereich darunter unterschiedlich gestaltet, muss an dieser Stelle ungeklärt bleiben.

Aspirin Sozialpreis

Website zum Aspirin Sozialpreis 2010

Die Microsite ist übersichtlich und ansprechend gestaltet. Die Verbindung aus Text und Grafikelementen ist gelungen und gibt der Seite einen frischen Touch. In den Unterseiten reduziert sich das Flashmenü zugunsten des Contents. Eine passende Lösung. Die Wettbewerbsprojekte werden nach einheitlichen Aspekten präsentiert.

Neben der RSS-Funktion und Social Bookmarking beinhaltet die Site auch Anbindungen zum Bayer Twitter-Channel, der von Dirk Frenzel betreut wird, und zur Bayer CSR-Site auf Facebook. Über das CMS random ausgespielte Testimonial-Aussagen (inkl. Foto der Person) erhöhen die Glaubwürdigkeit der Aktion. Einzig und allein der Voting-Prozess zeichnet ein Fragezeichen auf das Papier: Warum müssen User über eine verifizierte Mailadresse abstimmen? Ein IP-differenzierendes Voting hätte prinzipiell ausgereicht. Nun ja, solange die Mailadressen nicht ungefragt für das Aspirin-Direktmarketing genutzt werden. Laut Inhalt der Response-Mail von Bayer wird dies allerdings nicht der Fall sein.

Aus der Vogelperspektive betrachtet ist der Kampagnenauftritt effektiv und gleichzeitig attraktiv umgesetzt. Die Verlinkung zum Social Web ist sinnvoll und für die Aktion auch absolut notwendig. Die Website unterstützt den imagefördernden Ansatz des Bayer Aspirin Sozialpreises, der natürlich auch auf das Produkt einzahlen soll.

José Carreras Leukämie-Stiftung: TV-Spot

José Carreras Leukämie-Stiftung: TV-Spot

Das Healthcare Marketing Journal berichtet jüngst über den neuen TV-Spot der José Carreras Leukämie-Stiftung. Es wäre wünschenswert, dass viele Sender den Spot kostenfrei ausstrahlen. Dem Awareness-Zweck folgend, publiziere ich den Spot hiermit auch in meinem Blog.

Informationen zur Stiftung finden Sie unter: http://www.carreras-stiftung.de

 

Klosterfrau Erkältungsspecial auf www.apotheken-umschau.de

Klosterfrau Erkältungsspecial auf www.apotheken-umschau.de

Die Klosterfrau Healthcare Group, eines der führenden werbetreibenden Unternehmen im Gesundheitsbereich, wirbt derzeit auf www.apotheken-umschau.de

Das traditionsreiche Unternehmen nutzt das redaktionelle Umfeld des Themenspecials „Erkältung und Grippe“ für eine eigene Klosterfrau-Microsite zu selbigem Thema: „Special: Grippaler Infekt & Erkältung“. Die Klosterfrau-Microsite imitiert dabei im rechten Seitmenü die Gesundheitstipp-Teaser von www.apotheken-umschau.de; das restliche Layout ist unabhängig und insgesamt unspektakulär.

Inhaltlich gelungen ist die Verzahnung des Contents der Microsite mit den Klosterfrau-Produkten. Vorgestellt werden: Contramutan N Saft, neo-angin, nasic, Monapax, Soledum Cineol und Bronchicum Elixir. In Bezug auf Farbgestaltung und Design hätte man allerdings noch “mehr Liebe” zeigen können. Ein motivierender Durch-den-Winter-Claim mit passendem Key-Visual hätten dem Klosterfrau-Special gut getan.

Klosterfrau-Erkältungsspecial

Klosterfrau-Erkältungsspecial: Bitte klicken

Im redaktionellen Medium Rectangle, über das der ApoUmschau-User auf die Microsite gelangt, ist dies wiederum schön umgesetzt. Hier liegt leider auch der Wermutstropfen der Kommunikationsmaßnahme: Eine Microsite über zwei Banner (das vorgenannte Medium Rectangle und ein Wallpaper in der Suche nach “Erkältung”), die beide in der Rotation laufen, zu verlinken ist quasi “hausgemachte Conversionsschlappe”.

Zusätzliche Einstiegsoptionen auf www.apotheken-umschau.de direkt zu den einzelnen Produkten bieten sich dem User durch separate In-Page-Ads. Ein rotierendes Wallpaper (Superbanner+Skyscraper-Kombination) bewirbt u.a. Contramutan, ein Medium Rectangle – welches wahrscheinlich auch rotiert – Bronchicum. Diese sind attraktiv umgesetzt, zahlen aber natürlich auch nur auf das jeweils präsentierte Produkt ein.

Bronchicum Medium Rectangle

Bronchicum Medium Rectangle

Die Kombination aus Krakentaktik („Wir klinken uns überall mit Ads ein!“) und Chamäleontaktik („Wir orientieren den Look´n´Feel der Microsite – etwas – an das Online-Medium.”) ist in Ansätzen gelungen. Und die verlinkenden Banner sind ansprechend gestaltet. Die Anbindung der Microsite ist allerdings suboptimal gelöst.

healthy digital-Special (1/3): Online kommunizieren, aber richtig!

healthy digital-Special (1/3): Online kommunizieren, aber richtig!

Sie haben Ihre Hausaufgaben also gemacht, realistische Zielsetzung und Strategie stehen. Und Bestandteil Ihrer Strategie ist die Online-Kommunikation, denn Ihre Dialoggruppen sind im World Wide Web unterwegs? Na prima, dann kann es ja losgehen!

Hm?! Ach so, Sie wissen noch gar nicht WO und WIE Sie online kommunizieren können? Okay, dann ist hier Teil 1 des healthy digital-Specials „Online kommunizieren, aber richtig!“

Teil 1: Auswahl des richtigen Online-Mediums

Sie wählen für Ihre Online-Kommunikation idealerweise nur relevante Medien aus. Das spart Kosten, Zeit und oftmals auch Nerven. Doch welche Online-Medien sind „relevant“? Die Relevanz eines Online-Mediums für die eigene Healthcare-Kommunikation (nach definierter Strategie) bewerten Sie nach folgenden Kriterien:

1. Abdeckung Ihrer Dialoggruppen

Bei einem Gesundheitsportal können Sie zunächst von einer effektiven Dialoggruppenabdeckung ausgehen. Achtung: Natürlich gibt es aber auch hier Unterschiede zwischen den Indikationen.

Relevante deutsche Online-Gesundheitswebsites im Patienten-/Laienbereich sind www.netdoktor.de, www.onmeda.de, www.apotheken-umschau.de, www.imedo.de, www.lifeline.de, www.vitanet.de, www.qualimedic.de, www.meine-gesundheit.de und www.curado.de

Ist Ihre Dialoggruppe auf dem Medium stark vertreten und/oder sind Key-Opinion-Leader dort aktiv? Gut! Schauen Sie dann auch genau in die Unterbereiche der Seite: Welche passen thematisch am besten zu Ihrem Produkt? Wenn Sie Banner einsetzen möchten, schränken Sie die Verwendung auf diese Bereiche ein. Gerade im Web können Sie maximal effizient Ihre Werbung steuern. Das trifft natürlich nicht auf die gesamte Kommunikation zu, denn so manche Online-Maßnahme können Sie nur bedingt in ihrem Impact beeinflussen.

2. IVW-Online-Prüfung

Die IVW-Prüfung ist ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Online-Mediums. Monatliche Visits und Page Impressions sind extern geprüft und kein Eigengewächs der Mediaabteilung. Außerdem wird zwischen Zugriffen auf redaktionellen und User Generated Content (UGC) sowie nach Besuchen aus Inland und Ausland differenziert. Das schafft Sicherheit und Verlässlichkeit. Eine IVW-Prüfung bedeutet aber nicht, dass Sie nun dem Kampagnen-Monitoring, das Sie anschließend von den Mediaberatern erhalten, blind vertrauen sollten. Sie müssen die Kampagne stets auch mit eigenen Tools (Omniture, o.ä.) erfassen und steuern. Das grundlegendste Monitoring ist die Erfassung der Klicks auf das Werbemittel, die dann in Visits auf Ihrer Landing-Page (Unternehmens-, Produkt- oder separate Kampagnenseite) resultieren. Nice-to-have sind zzgl. zur IVW-Prüfung auch positive externe Bewertungen, bspw. durch Stiftung Warentest.

Stiftung Warentest für Gesundheitsmedien

Stiftung Warentest für Gesundheitsmedien: lediglich "nice-to-have"

3. Google-Ranking

Ja, die Welt ist eine Google und die Monopolstellung in Deutschland macht Google auch für Sie als Kommunikator zu einem der wichtigsten Verbündeten, bzw. zumindest zur Informationsquelle.

Für Ihre Online-Kommunikation sind spezifische Suchbegriffe (Keywords) relevant, unter denen Ihr Unternehmen oder Produkt gefunden werden soll? Geben Sie diese bei Google ein und analysieren Sie jeweils die ersten 10 Treffer. Dort müssen Sie hin! Auf einigen dieser Treffer-Websites sollten Sie mit Bannern und/oder Content präsent sein. Ist Ihre eigene Website nicht dabei? Natürlich können Sie diese langfristig auch im Ranking pushen, aber die On- und Off-Page-Optimierung (SEO) für Google und das Suchmaschinenmarketing (SEM) sind ein Thema für sich. Hier soll es zunächst nur um die Auswahl kommunikationsrelevanter Websites gehen, die Ihnen nicht gehören.

Orientierung und Anregung bei der Keyword-Suche holen Sie sich über das Google Adwords Tool. Definieren Sie vorab, nach was User bei Google zu Ihrem Unternehmen und/oder Produkt suchen (könnten). Relevante Keywords können sein:

Fall A – OTC-Produkt: Für Aspirin von Bayer bspw. suchen User nach Aspirin, Acetylsalicylsäure, ASS, Kopfschmerz, Kopfschmerzen, Schmerzen, Migräne, Migräneattacke, Erkältung und verwandten Themen/Begriffen. Einzeln und in Kombination miteinander.
Touché, eine Begriffssuche zu Aspirin könnten Sie ad infinitum führen. Aber gibt es auch in breiten Indikationsgebieten nicht ggf. relevante Suchbegriffe, unter denen Sie gefunden werden, gefunden werden könnten – oder gefunden werden möchten? Think about it.

Fall B – Rx-Produkt: Für Girosa, Flibanserin von Boehringer Ingelheim hätten Sie beispielsweise (wäre es zur Marktausbringung gekommen) nach Keywords und Kombinationen wie Libido+der+Frau, Frauen-Lustpille, Viagra+für+Frauen, Rosa-Viagra, Libidostörung, sexuelle Unlust und natürlich Flibanserin selbst gesucht.

Dann prüfen Sie: Können Sie eventuell direkt auf den Unterseiten der Online-Medien, die bei Google als Treffer zu “Ihren” Keywords erscheinen, Ihre Webbanner schalten? Oder der Redaktion des Mediums Ihr medial attraktives und valide aufbereitetes PR-Material für eine Content-Aktualisierung anbieten? Prima, das kann Ihre erfolgreiche Strategie sein.

Google Insights: Beispiel Traumeel

Google Insights: Beispiel Traumeel

Wie viele User suchen eigentlich nach „Ihren“ Suchbegriffen? Das monatliche Suchvolumen können Sie ebenfalls im Google Adwords Tool ersehen und direkt die Kosten abschätzen. Google Insights zeigt Ihnen zudem, wie sich Suchanfragen im Laufe der Zeit entwickelt haben und welche aktuellen Suchtrends sich identifizieren lassen, auf die Sie schon jetzt proaktiv in Werbung und Online-PR setzen können.

Beim Thema Google-Ranking einer Seite müssen Sie natürlich Abstriche in der B-Note machen, d.h. bei Punkt 2 (IVW-Prüfung). Die Bandbreite IVW-geprüfter Online-Medien im Healthcare-Bereich ist überschaubar und längst nicht jeder Google-Top-10er für Ihre Suchbegriffe ist IVW-geprüft. Mal davon abgesehen, dass nicht jede Trefferseite auch zwingend ein Gesundheitsmedium ist. Aber auch auf Lifestyle-, Finanz- oder Nachrichtenportalen können und sollten Sie werben und/oder potentiell PR-Texte und -Themen lancieren.

4. Redaktioneller Content und User-Generated Content (UGC)

Prüfen Sie, ob der Content Ihren Ansprüchen genügt. Denn nicht hinter jedem bei Google hoch geranktem Treffer steckt eine a) redaktionell und grafisch anspruchsvoll erstellte und b) inhaltlich valide Website. Foren können, wenn Sie schlecht moderiert sind, auch ein Umfeld schaffen, in dem Sie sich als Kommunikator für Ihr Produkt und/oder Unternehmen nicht zwingend aufhalten möchten. Sie sollten generell mit dem allgemeinen Look-and-Feel der Seite einverstanden sein. Wenn Sie nicht hinter Ihrer Kommunikationsentscheidung für eine Website stehen, werden auch Ihre Anstrengungen reduziert ausfallen. Lassen Sie es in diesem Fall besser direkt sein.

5. Preis-Leistung: TKP und Monitoring

Last but not least sollten Sie auf den Preis achten. Schauen Sie sich die Mediadaten an und den dortigen Tausend-Kontakt-Preis (TKP) des Mediums. Netto-TKPs liegen zwischen 5 und 80 Euro. Bei Springer Medizin sind es i.d.R. zwischen 40 (Medium Rectangle) und 75 Euro (Video-Ad). Wie bereits unter Punkt 2 erwähnt, sollten Sie den Erfolg der Kampagne nicht nur nach der Aussage Ihrer Kooperationspartner bemessen. Dennoch ist auch das Reporting des Online-Mediums relevant für die Auswahl als Ihr Werbemedium. Das Reporting sollte monatlich, klar strukturiert und idealerweise visuell aufbereitet erfolgen.

Neben dem Angebot von kostenfreiem, attraktivem Content via PR können Sie wie erwähnt verschiedene Display Ads auf den Seiten schalten und eigens erstellte Webvideos einbuchen. Einen Überblick über die verschiedenen Tools zur Online-Kommunikation erhalten Sie bald in Teil 2 dieses Specials.

Produktpräsentation direkt im Flashmenü: www.aspirin.de

Produktpräsentation direkt im Flashmenü: www.aspirin.de

Wenn Sie als Internetnutzer nach Informationen suchen, möchten Sie sich nicht durch einen komplizierten Link-Dschungel schlagen. Schließlich ist Ihre Maus keine Machete. Verwaiste Links, korrupte PDF-Dateien und unnützes Halli-Galli-Beiwerk sorgen häufig für zusätzlichen Frust. Als Brand Manager möchten Sie Ihre Produkte maximal attraktiv und idealerweise patientennah in der Anwendungssituation präsentieren.

Diesen Spagat meistert die flashbasierte Darstellung der Aspirin-Produktpalette auf www.aspirin.de mit Bravour.

Die acht Produkte der Aspirin-Familie werden sukzessive auf der Startseite kurz vorgestellt. Im linken Bereich des Flash-Layers sieht der User jeweils die idealtypische Situation: Fotos aktiver Anwender beim Spaziergang, Fischen, Tapezieren usw. Dynamik kommt durch animierte Aussagen sowie animierte Striche und kleine Pfeile an den dargestellten Protagonisten ins Spiel. Die Fotoselektion ist thematisch passend und ansprechend. Die Bildsprache ist „aus einem Guss“ und sieht nicht nach Stock-Fotografie aus. Der rechte Bereich des Layers ist dem Packshot mit kurzem Claim vorbehalten.

www.aspirin.de

www.aspirin.de

Ein Button unter dem Menü zeigt die Restzeit der einzelnen, sieben Sekunden dauernden Produktpräsentationen an. Verlinkt sind jeweils Button und Packshot. Die Verlinkung führt auf das aktuell präsentierte Aspirin-Produkt und beinhaltet weitere Informationen sowie Services, wie beispielsweise TV-Spot oder Apotheken-Finder.

Konzept und Umsetzung des Aspirin-Universums sind attraktiv und überzeugend. An der Präsentation werden User und Brand Manager ihre Freude haben. Der omnipräsente Apotheken-Finder schließt die Prozesskette mit den Sales.

Bayer Healthcare investierte im ersten Halbjahr 2010 rund 11 Mio. Euro Mediabudget in Aspirin (Quelle: Thomson Media Control).

„Ein Weg aus dem Migränedunkel“ – GSK wirbt für Formigran auf www.lifeline.de

„Ein Weg aus dem Migränedunkel“ – GSK wirbt für Formigran auf www.lifeline.de

Das Gesundheitsportal Lifeline von Springer Medizin erzielt monatlich im Schnitt 900.000 Visits mit 3,8 Mio. Page Impressions. Das Portal ist IVW Online geprüft.

Mit zwei verschiedenen, alternierend eingeblendeten animierten Webbannern wirbt GlaxoSmithKline Consumer Healthcare auf www.lifeline.de für sein OTC-Produkt Formigran. Das rezeptfreie Arzneimittel ist “das erste, dessen Wirkstoff speziell für die Behandlung von Migräne in der Kopfschmerzphase entwickelt wurde“.

Beide Banner sind attraktiv gestaltet und verlinken auf www.formigran.de als Landing-Page. Die Site ist einfach zu bedienen und bietet – wenig verwunderlich – Informationen rund um die Themen Migräne und Formigran. Präsentierte Claims sind „Formigran. Mehr als ein Kopfschmerzmittel.“, „Effektiv und gut verträglich“ und „Lang anhaltend wirksam“. Generisch – aber wer überzeugt, hat bekanntlich recht.

Unter der Hauptnavigation zeigt sich die Startseite mit 3D-Animation und Migräne-Test direkt informationsfreudig und bietet über „Vorteile von Formigran“, ein „Interaktives Migräne-Tagebuch“ (Anm.: Wer möchte das denn ausfüllen?) und „Aktiv gegen Migräne“ verschiedene Vertiefungsoptionen. Die 3D-Animation „Entstehung einer Migräneattacke“ ist laienverständlich, aber in Punkto Dramaturgie und Farbgebung langweilig und lieblos gestaltet. Die Sprecherin ist professionell aber für Migränepatienten wohl in der Stimmlage zu hart. Ein wenig mehr Attraktivität und Feingefühl wären hier angebracht gewesen. Wünschenswert wäre an dieser Stelle beispielsweise eine Patientengeschichte als Webvideo, die das Thema emotional auflädt und die Patienten dort abholt, wo sie stehen. Eine 3D-Animation könnte dann in die Story eingebettetet werden.

Statische Infografiken unterstützen auf der Seite das Verständnis des Contents. Zuviel Text sollte allerdings stets, z.B. durch flashbasierte Interaktion (Mouse-Over-Effekte), vermieden werden. Das passiert leider nicht.

Für Fachkreise hat die Website kaum Mehrwerte anzubieten. Beim Thema Fortbildung kooperiert GSK u.a. mit dem Pharma-Großhandel GEHE (gegründet 1835 in Dresden durch Franz Ludwig Gehe). Ein wenig peinlich sollte GSK indes sein, dass die dargestellten Fortbildungsangebote zurück in das Jahr 2009 datieren. Die aktuellsten Publikationen zu Naratriptan aus PTA heute und DAZ unter „Download“ gehen zudem auf 2007 zurück. Hier sollte das Unternehmen doch noch mal in ein Update des Contents investieren und/oder seine Kooperationspartner reaktivieren.

Insgesamt ein durchwachsener Auftritt, der noch viel Raum für Mehrwerte aufzeigt.

Formigran-Webbanner auf der Lifeline-Startseite

Formigran auf der Lifeline-Startseite

Werbung für Imodium auf www.onmeda.de

Werbung für Imodium auf www.onmeda.de

Johnson & Johnson Consumer Health Care (via McNeil GmbH & Co. oHG) wirbt derzeit für eines seiner vier Magen-Darm-Mittel, das OTC-Produkt Imodium akut, auf www.onmeda.de

Das auf der Startseite angekündigte redaktionelle Special „Durchfall“ wird von der Marke Imodium gesponsert. Neben dem Produktlogo und dem standardmäßigen Sponsored Link wird die Imodium Produktfamilie – ungewöhnlich für Onmeda – direkt im Themenspecial präsentiert. Neben einer Direktverlinkung über die Packshots wird die Landing Page www.imodium.de auch am Ende des Specials aufgeführt. Spätestens auf der attraktiv gestalteten Produkt-Website erhält der User dann die Information, welches Imodium akut denn nun das individuell passende ist.

Ein gelungener Auftritt, der – wenn er nicht prominent über die Onmeda-Startseite verlinkt würde – voraussichtlich im Web-Nirvana des Gesundheitsportals sein Dasein fristen würde.

Onmeda ist eines der führenden Gesundheitsportale in Deutschland mit aktuell rund drei Millionen Visits monatlich (IVW geprüft).

Imodium auf www.onmeda.de

Imodium auf www.onmeda.de

Kommunikation, die verkaufen soll: „Infocenter“ auf Imedo

Kommunikation, die verkaufen soll: „Infocenter“ auf Imedo

Das Gesundheitsportal Imedo wurde 2007 gegründet und hat sich vor allem mit seiner Arztsuche, die bereits auf über 90 Partnerseiten implementiert wurde, einen Namen gemacht. Ärzte haben dabei die Möglichkeit, ihr Profil bei Imedo gegen Gebühr zu erweitern und zusätzliche Online-Services in Anspruch zu nehmen.

Seit einiger Zeit können nun auch Industriekunden bei Imedo im Rahmen so genannter „Infocenter“ eigenen Content einbinden. Dabei kann das Infocenter bspw. direkt mit einer Online-Apotheke verlinkt werden.

Das „Infocenter Sodbrennen“ für die Bayer Vital GmbH zeigt die idealtypische Umsetzung des salesorientierten Ansatzes: Nach einigen Basisinformationen und Tipps zum Thema Sodbrennen wird die Wirkstoffgruppe der Antazida thematisiert und die beiden Produkte Rennie und Talcid werden vorgestellt. Eine Checkliste verdeutlicht dem User die unterschiedlichen Produkteigenschaften und Anwendungsbereiche.

Über ein Drop-Down-Menü kann der User dann letztlich sein Produkt in gewünschter Packungsgröße auswählen und gelangt zum Kaufabschluss auf die Versandapotheke www.mycare.de

Bayer-Infocenter auf Imedo

Bayer-Infocenter auf Imedo

Ob sich das Special in diesem Fall rentiert, kann natürlich nur Bayer bewerten. Feedback gerne an mich!

Zukunft Personalisierung: www.springermedizin.de

Zukunft Personalisierung: www.springermedizin.de

Springer Medizin hat die Zukunft eingeläutet und tritt seit einigen Monaten unter www.springermedizin.de mit neuem Konzept und Design auf. Das Grundprinzip folgt dem aktuellen Trend der Individualisierung, sprich Personalisierung von Informationen. Der Arzt, der sich mit seinem Springer Medizin-Passwort einloggt, kann sich – seiner Interessenslage folgend – die für ihn relevanten Informationen selbst zusammenstellen. Beim nächsten Login werden die gewählten Rubriken dann direkt angezeigt. Das spart Zeit und Nerven, da die Informationen bereits auf das persönlich Relevante reduziert sind.

Eine Guided Tour, die auch ohne Login aufrufbar ist, erläutert die neue Usability der Site.

Noch laufen www.aerztezeitung.de und andere Printmedien-spezifische Portale parallel mit. Die Zukunft wird zeigen, welche Seiten des Springer Netzwerks bestehen bleiben und ob Springer auf der Zentralplattform dann noch genug Page Impressions für alle seine Werbekunden anbieten kann.

Website SpringerMedizin

Zukunftstrend Personalisierung: SpringerMedizin.de

Sollten Sie kennen: PatientsLikeMe

Sollten Sie kennen: PatientsLikeMe

Die Website www.patientslikeme.com gehört zu den aufmerksamkeitsstärksten Web 2.0-Plattformen weltweit und ist die größte Seite ihrer Art. Die Dialog-Plattform wurde von Ben and Jamie Heywood ins Leben gerufen, nachdem bei ihrem Bruder ALS diagnostiziert wurde. Ziel der Website ist es, den direkten Austausch von Patienten zu fördern und allen Usern den Zugang zu Informationen „aus erster (Patienten-) Hand“ zu ermöglichen. Das Grundprinzip folgt den Schritten: 1. Share your health profile, 2. Find patients like you und 3. Learn from others.

Seit einiger Zeit wird auf der Seite auch eine Datenbank zu verschiedenen chronischen Erkrankungen geführt. Diese Real-Life-Daten werden bereits dazu genutzt, das Ansprechen der Patienten auf bestimmte Medikamente im Zeitverlauf zu beobachten: „virtuelle Phase-IV-Studien“ sozusagen. Hier eine Demonstration von Jamie Heywood dazu.

Hier finden Sie Informationen für Industriepartner.

Das Patientenportal PatientsLikeMe

Das Patientenportal PatientsLikeMe

Pink Ribbon – Eine rosa Schleife um die Welt

Pink Ribbon – Eine rosa Schleife um die Welt

Mit der internationalen Aktion “Pink Ribbon Around the World” wollte Siemens Medical den Brustkrebsmonat Oktober (2010) aufmerksamkeitsstark unterstützen. User wurden dazu aufgerufen, durch Hochladen ihres Fotos auf eine virtuelle weltumspannende Schleife symbolische Unterstützer des Awarenessmonats zu werden. Plattform bildeten www.medical.siemens.com und die flashbasierte Landing-Page der Kampagne. Beworben wurde die Kampagne bspw. über Bannerschaltungen bei www.apotheken-umschau.de

Eine Aktion mit Erfolg: Bis Anfang Oktober hatten sich über 13.000 User weltweit registriert und ihr Foto samt Kommentar hochgeladen. Die Zielsetzung von 10.000 Teilnehmern war damit erreicht. Siemens spendete daraufhin 50.000 Euro an die Susan G. Komen for the Cure-Stiftung.

Siemens produziert u.a. den Mammographie-Arbeitsplatz “Syngo Mammo Report” (Tomosynthese, 3D-Ultraschall, 3D-MRT und 2D-Mammographie). Positiven Image-Transfer-Effekten auf das Produkt ist man sicherlich nicht abgeneigt.

Ein gelungenes Beispiel für Healthcare Kommunikation im Mitmach-Web.

Website der Kampagne "Pink Ribbon around the World"

Website der Kampagne "Pink Ribbon around the World"

Orthomol wirbt auf www.web.de

Orthomol wirbt auf www.web.de

Das Langenfelder Unternehmen Orthomol, Spezialist auf dem Gebiet der orthomolekularen Ernährungsmedizin, wirbt derzeit auf Deutschlands drittgrößtem Online-Werbeträger: www.web.de

Das redaktionelle Special des Unternehmens in der Kategorie “Gesundheit” beschreibt die Prinzipien der Ernährungsmedizin und die Relevanz von Mikronährstoffen für Gesundheit und Allgemeinbefinden. Das Unternehmenslogo ist oben rechts angeordnet; die Key-Products der Langenfelder finden sich mit Packshot und jeweiligem Direct-Link darunter am rechten Seitenrand.  An dessen Ende findet der User dann auch noch einen eNewsletter-Link. Als Landing Page des Specials fungiert die Orthomol-Website. Die Direct-Links der Produkte führen auf die jeweilige Microsite.

Insgesamt ein sehr aufgeräumter – gleichzeitig recht unspektakulärer – Auftritt. Die Bilder sind generisch und wären auch für Corn Flakes oder einen Frühstückssaft geeignet. Nichtsdestotrotz gelingt es, Awareness für das Thema orthomolekulare Medizin und die Produkte des Unternehmens zu erzielen. Als Konsument und/oder Patient würde ich mich an dieser Stelle allerdings gerne spezifischer informieren. A la “Die kalte Jahreszeit bricht an – jetzt gezielt die Abwehr stärken!” Aber das kommt ja dann vielleicht im nächsten Schritt!?!

Aktueller Link:

http://magazine.web.de/de/themen/gesundheit/orthomol/index.html

Online-Special von Orthomol auf www.web.de

Online-Special von Orthomol